| Die Geschichte der Turngemeinschaft Frankfurt |
Das Leistungszentrum Frankfurt - nicht mit dem Bundesleistungszentrum zu verwechseln - besteht seit 1968, als der damalige Sportdezernent Martin Berg in Zusammenarbeit mit dem Turngauvorsitzenden Dr. Ruediger Storost den Anstoß dazu gaben. In der Ziehenschule am Weissen Stein wurde den Talenten aus allen Frankfurter Vereinen eine gut organisierte, mit neuen Geraeten ausgestattete und vor allem mit besten Trainern (alles ehemalige Spitzenturner/innen) besetzte Trainingsmoeglichkeiten angeboten, die von vielen Vereinen angenommen wurde.
Fachleuten war klar, daß der einzige Weg, Frankfurt zur Heimat einer neuen Kunstturngeneration zu machen, wie es einst die`Ernst-Winter-Riege´ war, hier aufgezeigt wurde.
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Die ersten Trainer waren bei den Männern und Jungs Gerhard Hofmann, und bald auch Milos Janecek, ehemalige Spitzenturner, während die jungen Damen und Mädchen bei Martl Reith und Karl Michel, Deutscher Meister im Pferdsprung, trainierten.
Von Anfang an war festgelegt, daß die Aktiven bei Einzelmeisterschaften für den Stammverein und nur in der Mannschaft für den Turngau starten würden.
Der Zuspruch bei den Männern war groß und bald war eine schlagkräftige Mannschaft gebildet, außerdem funktionierte die Nachwuchsarbeit sehr gut, so daß sich viele Frankfurter Vereine entschlossen, ihre besten Aktiven im LZ trainieren zu lassen.
Die Frauen- und Mädchenseite erwuchs zunächst aus dem Nachwuchs des seinerzeits aktivsten Vereins im Bereich Kunstturnerinnen, dem Vorwärts Frankfurt.
In den Folgejahren sammelten die Sportler des Leistungszentrums des Turngau Frankfurt (TGF) diverse Hessenmeistertitel, auch Deutsche Meisterschaften im Mehr- und Jahnkampf, turnten die Mannschaften des TGF erfolgreich in Landes- und Regionalligen und einigen Turner/innen gelang der Sprung in das Bundesleistungszentrum, der Deutschen Turnschule in Frankfurt-Niederrad.
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Anfang der 80er Jahre zog der TGF in die Turnhalle der Musterschule um. Diese Schule ist zentraler in der Stadt gelegen, und man versprach sich nicht zuletzt kürzere Wege besonders für Nachwuchssportler/innen. Eine Zeit des Umbruchs war angebrochen.
1982 stellte der Hessische Turnverband (HTV) fest, daß eine Turngau-Mannschaft überhaupt kein Startrecht haben darf und somit niemals Hessenmeister werden kann. Also war das, was die Turner einen Tag vorher erreicht hatten - sie waren Hessenmeister geworden - ungültig.
Als Antwort wurde am nächsten Tag die Turngemeinschaft Frankfurt gegründet und zwar zu den Bedingungen, die wir bisher im LZ hatten, auf jeden Fall einen Stammverein für den Einzelstart und nur die Freigabe für den Mannschaftsstart in der TG Frankfurt. Aus dem TGF wurde die TGF. Der Name änderte sich - das Konzept blieb.
Im Zuge dieser notgedrungenen Statusänderung bekam die TGF mit Hanne Gärtner eine Vorsitzende die für die nächsten rund 20 Jahre die Weiterentwicklung der Leistungsgemeinschaft maßgeblich geprägt hat.
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Die Zeit ab Mitte der 80er bis Anfang der 90er ist gekennzeichnet durch stetige Erhöhung der Trainingsumfänge, um den gewachsenen Anforderungen im Kunstturnen Rechnung tragen zu können. Vermehrt wurde auch in den Hallen der Deutschen Turnschule trainiert.
In der Folge konnten sich besonders die Turnerinnen auf Landesebene durchsetzen. Als Mannschaft starteten die Turnerinnen einen Durchmarsch von der 3. Landesliga bis in die 1. Bundesliga. In den 90er Jahren gelingt 10 Turnerinnen der Sprung in den Bundeskader des DTB.
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Im Jahr 2002 löst Matthias Hauck Hanne Gärtner als Vorsitzenden der TGF ab.
Die Turnerinnen etablieren sich besonders in den Nachwuchsklassen der deutschen Spitze. Seit dem ersten Jugendmeistertitel 1997 bis 2008 kommen die Kunstturnerinnen mit Medaillen von den Deutschen Jugendmeisterschaften. 10 Aktive gewinnen über 30 DJM-Medaillen, davon 11 goldene. Als Mannschaft starten die Frankfurterinnen in der Bundesliga.
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In den folgenden Jahren ist die TGF nicht nur in den Jugendklassen sondern immer auch bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven vertreten. 2013 starten gleich 4 Frankfurterinnen bei den Nationalen Titelkämpfen. Länderkämpfe, int. Turniere und Universiadeteilnahme kommen hinzu.
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